Was war? Was bleibt! #6

Ein kleiner Rückblick, ein paar Bilder und ein Gedanke, den ich mit in die neue Woche nehme.

Was war?

Blumen mal anders

Blumen mal etwas anders arrangiert! Die Vase durfte danach gehen, weil sie super instabil ist und ich sie nicht mit in die neue Wohnung nehmen möchte. Und überhaupt stand ausmisten in dieser Zeit ganz groß auf dem Programm. Dazu außerdem natürlich vor allem die Dinge in Kisten zu packen, die mit in die neue Wohnung dürfen. Darüber und über meine Gedanken dazu habe ich auch hier geschrieben: Zwischen den Welten.

Spontaner Radausflug

Am Mittwoch hab ich ob des guten Wetters spontan früher Feierabend gemacht und einen kleinen Radausflug mit dem Liebsten gemacht. Dabei haben wir festgestellt, dass diese spontanen Touren in diesem Jahr (!!!) viel zu kurz kamen. Ein Abgleich mit dem Kalender, warum dem so war, ergab, dass an den Wochenenden, an denen wir sonst im letzten Jahr quasi nur mit dem Rad unterwegs waren, in diesem Jahr so viele Termine waren, dass sich kaum freie Slots dafür ergaben. Memo für das nächste Jahr: First things first. Zeit für die wichtigen Dinge einplanen hat ab sofort wieder absolute Priorität!

Party und feiern

Am Samstagabend waren wir im MUZclub in Nürnberg, es stand die legendäre Feier der Chevies an. Ein schöner Abend mit netten Leuten und Rockabilly-Musik, dazu tanzen und etwas Weinschorle. Was will man mehr? Eben! Und davon bitte öfter. Überhaupt sollten wir alle doch viel öfter mal wieder tanzen gehen, oder? Wer ist dabei?

Hinterhaus in Nürnberg

Beim Spaziergang durch Nürnberg dieses tolle Schild hier entdeckt, das einfach alles mit wenigen Worten sagt.

Diese beiden Hörbücher gehört, beide sehr empfehlenswert. Über der Brandung* von Franziska Jebens beschreibt das Ankommen von Nea bei sich selbst, indem sie auf eine griechische Insel flieht. Gleich mal recherchiert, ob es diese Insel möglich gibt und wenn ja, wie man dort Urlaub machen könnte 😉

In dem Buch von Jette Kötschau Dabei waren wir uns immer so nah* geht es um drei Freundinnen, deren Erlebnisse zwar unabhängig voneinander erzählt werden, dennoch immer wieder so miteinander verwoben werden, dass sich nach und nach die Geschichte von allen vervollständigt. Tolles Buch über die Kraft der Freundschaften und wie sie unser Leben bereichert.

Was bleibt

Philosophieren am Sonntagmorgen im Bett mit Kaffee in der Hand und Blick in den verregneten Himmel ist einfach das Beste! Über das einfache und gute Leben schwelgen, wie wenig es doch braucht, um glücklich zu sein. Die Erkenntnis, wie sehr doch ein minimalistisches Leben gefühlt die Kontrolle über sein Leben und all die Umstände ermöglicht, die wir eben ansonsten nicht kontrollieren können, ist unglaublich beglückend. So viele negative Dinge in der Welt (Politik, Klima, KI, Ungerechtigkeit und vieles mehr), die wir nicht verändern können, geben mir mitunter das Gefühl der Machtlosig- bzw. Hilflosigkeit. Und hier die eigenen Bereiche (wie den Wohnraum, die Arbeit, das soziale Umfeld) selbst gestalten zu können, gibt sofort ein Stück der Handlungsfähigkeit und der Selbstbestimmung zurück. Das verändert natürlich noch nichts in der ganzen weiten Welt, jedoch in meiner eigenen kleinen. Und ich finde ja schon, dass es bei mir als Person, in meiner Familie, in meinem Umfeld beginnen muss, um weitere Kreise ziehen zu können. Oder wie siehst du das? Ganz nach dem Motto:

Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst.

Überhaupt ist das Thema Minimalismus, ein einfaches und gutes Leben mit genau den Dingen, die ich für gut befinde, ein ganz großes Thema gerade. Das Ausmisten der Gegenstände, die sich in meinem Haus befinden und die Entscheidung darüber, mit welchen davon ich mich in meiner neuen Wohnung und in meinem Leben umgeben möchte, wirkt gerade wie die Essenz der letzten zehn Jahre, seitdem mich dieses Thema beschäftigt. Klar, essenziell und wie die logische Konsequenz von allem, was in den letzten Jahren war.

Und was bleibt bei dir?

Ich bin nun sehr gespannt auf deine Gedanken! Schreib sie gerne in die Kommentare – ganz egal, ob du einfach einen Gedanken zu meinem Beitrag dalassen möchtest oder selbst etwas dazu geschrieben hast. Wenn du einen eigenen Beitrag hast, der dazu passt, verlinke ihn gerne. Ich freue mich, wenn wir hier gemeinsam weiterdenken.


Komm‘ gut in die neue Woche!

Deine Petra ♥️


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Du kannst das Buch aber natürlich genauso gerne in der Buchhandlung deiner Wahl kaufen, es dir bei Freund:innen oder in deiner Bibliothek ausleihen. 


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Kommentare

2 Kommentare zu „Was war? Was bleibt! #6“

  1. Lieben Petra,

    danke für das Teilen deiner Gedanken. Das Leben annehmen und mit weniger, den Gedanken mag ich sehr.

    Ich sehe es auch so, im eigenen Umfeld funktioniert das Steuern des Lebens. Das hilft bei dem Wahnsinn, der auf uns nieder prasselt.

    Lieben Gruß

    Sibille

    https://www.dalsland-liebe.com

    1. Liebe Sibille!

      So gerne ☺️ Ja, weniger ist ja bekanntlich manchmal mehr – das muss wohl jede und jeder für sich selbst definieren. Wie schön, dass wir da so ähnlich denken, beim eigenen „Lebensschiff“ steuern.

      Hab eine gute Woche und lass es dir gut gehen, viele Grüße
      Petra

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