Ein kleiner Rückblick, ein paar Bilder und das, was ich mit in die neue Woche nehme.
Kennst du das auch, dass die Wochen gefühlt immer schneller an uns vorbei rasen? Es passiert irgendwie jeden Tag so viel und am Ende ist schon wieder Sonntag und du denkst: Wo ist denn diese Woche schon wieder hin? Dabei gibt es eigentlich immer so viele kleine Dinge, die es wert sind, noch einmal festgehalten zu werden.
Genau deshalb habe ich mir eine kleine Verabredung mit mir selbst geschaffen: Meinen Sonntagabend.
Einmal auf die vergangene Woche zurückschauen. Ein paar Bilder auswählen. Festhalten, was war. Und schauen, was bleibt.
Was hat mich beschäftigt? Was hat mich gefreut? Was habe ich entdeckt? Welche kleinen Momente sind hängen geblieben?
Dabei muss es gar nicht immer etwas Besonderes sein. Vielleicht ist es ein entspannter Kaffee in der Sonne mit der Nachbarin, ein leckeres Stück Kuchen (ganz sicher sogar!) in einem kleinen Café, ein bewegendes Buch, ein ausgiebiger Spaziergang, eine spontane Begegnung, ein Lächeln, ein Satz, der mir im Kopf geblieben ist – oder einfach ein ganz gewöhnlicher Moment, den ich gerne schriftlich festhalten möchte, damit er mir nicht in den Banalitäten des Alltags verloren geht. Und all das fernab von „normalen“ Blogartikeln, die es selbstverständlich auch noch geben wird. Dort dann wie gewohnt ausführlicher zu Gedanken, Erfahrungen, Erlebnissen, Erkenntnissen, Reisen und vielem mehr, was mich bewegt.
Es soll zu dieser neuen Rubrik kein festes Schema und keine bestimmte Anzahl an Bildern geben. Es ist wie mein kleines digitales Tagebuch. Man weiß ja auch nie, was die Woche so bringt, wie sollte ich sie dann auch in ein Korsett pressen wollen? Ich möchte mir deshalb die Freiheit lassen, jedes Mal selbst zu entscheiden, was aus meiner vergangenen Woche hier seinen Platz bekommt.
Denn vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser kleinen Verabredung: Ich muss nichts produzieren (entgegen dem ganz normalen täglichen Wahnsinn ☺️). Mein Stück selbstgewählte Freiheit in der Struktur. Ich darf festhalten, was mir wichtig ist.
Eine kleine Inspiration möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen: Den Anstoß für dieses neue Format habe ich bei Denise von Fräulein Ordnung gefunden. Ihr „Wochenglück“ begleitet mich schon seit einigen Jahren und ich mag die Idee sehr, am Ende der Woche innezuhalten, ein paar Bilder und Momente festzuhalten und sie mit anderen zu teilen. Schau also unbedingt auch bei Denise vorbei, falls du ihren Blog noch nicht kennst!
Daraus ist bei mir die Idee für „Was war? Was bleibt!“ entstanden – mein eigener kleiner Wochenrückblick mit Bildern, Gedanken und dem, was ich aus der Woche mit in die nächste nehme. Wie ein kleiner Tagebucheintrag für mich! Und auch für dich!
Was war?
Manchmal wird dieser Rückblick aus mehreren Bildern bestehen, manchmal aus einer kleinen Geschichte, manchmal aus einem Gedanken, der sich aus meiner Woche ergeben hat. Also diese kleinen Momente am Ende der Woche, die, wenn wir ehrlich sind, doch letztlich unseren Alltag und unser Leben ausmachen. Es sind oft nicht die großen, geschichtsträchtigen und lebensverändernden Sachen, die passieren, sondern eben die kleinen und feinen Momente, die das Herz hüpfen lassen, uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern, uns anderen Menschen nahe fühlen lassen, oder?
Und weil ich aus dem, was mir passiert und was mich beschäftigt eigentlich schon immer gerne ein kleines Resümee oder Learning ziehe, gibt es am Ende noch die Frage:
Was bleibt!
Vielleicht ist es ein Satz, den ich mir selbst mit in die neue Woche nehmen möchte. Vielleicht etwas, das ich gelernt habe. Vielleicht eine Frage, über die ich noch weiter nachdenken möchte.
Und vielleicht wird aus diesem kleinen Wochenrückblick mit der Zeit noch etwas anderes: ein kleiner Treffpunkt.
Und was bleibt bei dir?
Ich bin nämlich sehr gespannt auf deine Gedanken!
Denn ich möchte nicht nur erzählen, was bei mir los war. Ich möchte auch wissen, was bei dir passiert, was dich beschäftigt und was bei dir aus der vergangenen Woche hängen geblieben ist.
Schreib sie gerne in die Kommentare unten – ganz egal, ob du einfach einen Gedanken zu meinem Beitrag dalassen möchtest oder selbst etwas dazu geschrieben hast. Wenn du einen eigenen Beitrag hast, der dazu passt, verlinke ihn gerne. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, glaub mir!
Was war?
Mit einer meiner ältesten und sehr lieben Freundin schicke ich mir jeden Freitag eine lange Sprachnachricht (wir nennen es liebevoll unseren Freutagspodcast), in der wir uns gegenseitig über unsere Woche berichten, um gegenseitig auf dem Laufenden zu bleiben. Einer unserer geflügelten Sätze lautet hier eigentlich jeden Freitag: „Du wirst es kaum glauben, aber meine Woche war wirklich wild!“
Wenn das in einer Woche tatsächlich am besten zugetroffen hat, dann in dieser Woche! Viele Höhen, viele Tiefen, die Erkenntnis, wie wichtig Freunde sind, dass in wenigen Sekunden gefühlt alles verändert sein kann, die Frage, ob ein „Fehler“ einen Menschen definieren darf, was der „gute Grund“ hinter Ereignissen ist, auch wenn man ihn noch nicht sieht… wirklich wild! Ein Gefühlsauf und -ab, aus dem ich am liebsten ausgebrochen wäre, aber zu sehr in die Sache involviert war, so dass es nicht ging! Und Überraschung: ausgehalten habe, überlebt, wichtige Strategien entwickelt für ein gutes Es geht weiter.

Beste Nachricht der Woche war, dass ich einen Mietvertrag für unsere neue Altbauwohnung unterschrieben habe! Darüber werde ich bald mal ausführlicher berichten, was mich zu der Entscheidung bewegt hat, unser Haus zu verkaufen und stattdessen in eine Mietwohnung zu ziehen. Jedenfalls ist es am 31. Oktober soweit: Wir ziehen um! Das heißt für mich jetzt: Ab sofort bin ich wieder im Ausmistfieber! Alle, die mich kennen, müssen hier sicher schmunzeln. Wie oft habe ich doch schon gehört: Was gibt es denn bei dir noch zum Ausmisten? Da kann ich nur sagen, dass ein Haus eben auch gefüllt werden möchte, selbst wenn man im Herzen eine Minimalistin ist 😉

Das Treffen mit einer lieben Freundin aus München startet traditionell immer mit einem Besuch in einem meiner Lieblingscafés in Nürnberg. In diesem Fall liegt das Café „zufällig“ in meiner neuen Hood, so dass ich der Freundin natürlich gleich die Gegend und die Wohnung, in der ich zukünftig wohnen werde, zeigen konnte. Es ist für mich ein großes Glücksgefühl, dass dieses Café nun fußläufig 5 Minuten um die Ecke liegt. Es könnte also sein, dass es zukünftig v.a. freitags Fotos aus diesem Café mit den leckersten Kuchen geben wird, da es außerdem um die Ecke von einem tollen Wochenmarkt liegt, dem ich freitags vermutlich nun öfter einen Besuch abstatten werde.

Ich habe Restsommer* von Kea von Garnier quasi in einem Rutsch gelesen. Wundervolles Buch über einen Jugendlichen, der das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll und davor gefühlt noch überhaupt nicht gelebt hat. Toller Sommerroman, der mich hat eintauchen lassen in die Geschichte von Dominik und seine Gefühlswelt, die Liebe und das Leben.

Diese Woche war ein völliges Gefühlschaos. Um dort mal auszubrechen, habe ich mir eine kleine Auszeit in – vielleicht erkennst du es sogar – meinem Lieblingscafé Café Flora – gegönnt und beschlossen, dass Kuchen die Sache definitiv nicht schlimmer macht. Dort in der Sonne zu sitzen und einfach mal an nichts zu denken, im Vertrauen, dass alles gut wird, den Kuchen und den Iced Latte zu genießen und dann weiterzumachen, half mir sehr.

Was eigentlich immer hilft, um den Kopf freizulassen, war auch am Samstag wieder einmal Gold wert: Ein Spaziergang durch die Felder, nebenan im schönen Knoblauchsland. So viel vom Himmel und dem Wolkenschauspiel zu sehen, macht mich einfach demütig und dankbar. Und lässt alles kleiner und unbedeutender werden. Sehr zu empfehlen, um geerdet wieder nach Hause zu kommen. Dabei kam mir wieder der Gedanke: Kann man eigentlich aus seiner Haut? Ich sage ja!
Was bleibt!
Vermutlich sind es diese scheinbar kleinen Auszeiten, die mir wirklich fehlen im Alltag und die ich mir bisher viel zu selten gegönnt habe. Manchmal braucht es eben nicht gleich eine ganze Woche Urlaub (wobei das natürlich immer toll ist!), sondern einfach ein paar bewusste Minuten/Stunden, in denen man zurücktritt, die Situation einfach sein lässt, an nichts denkt und voller Vertrauen weiß, dass am Ende alles gut wird (Kuchen, Spaziergänge, gute Bücher sind hier meine Mittel der Wahl).
Und was bleibt bei dir?
Ich bin nun sehr gespannt auf deine Gedanken! Schreib sie gerne in die Kommentare. Und wenn du selbst etwas dazu geschrieben hast, verlinke deinen Beitrag gerne – ich freue mich, wenn wir hier gemeinsam weiterdenken.
Komm gut in die neue Woche –
Deine Petra ♥️
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