Ein kleiner Rückblick, ein paar Bilder und ein Gedanke, den ich mit in die neue Woche nehme.
Was war?

Ich habe eine neue Coming of Age – Serie auf Amazon Prime angefangen (danke liebe Alex für den Tipp, wieder einmal!). In Sterling Point geht um die 17-Jährige Annie, die sich nach dem Tod des Großvaters aufmacht, ihre Familiengeschichte zu verstehen und letztlich ihre eigene Identität zu finden. Staffel 1 ist echt gut, eine weitere soll wohl kommen. Einzig die ständige Werbung bei Prime nervt, streamt man deshalb nicht?

Am Dienstag und am Freitag standen dann Besichtigungstermin Nummer zwei und Nummer drei an, an denen der Makler jeweils drei verschiedene Familien durch unser Haus geschleust hat. Ordentlich ist es bei mir eigentlich immer, aber vor diesen Terminen mutierte ich doch tatsächlich nochmal zum Putzteufel. Schließlich möchte ich ja, dass es ordentlich und sauber ist. Irgendwie verständlich, oder?


Regelmäßig steht das Treffen mit meinen Lieblingsnachbarinnen an. In dieser Woche waren wir mal wieder im nahe gelegenen Frida Kahlo. Wie sehr ich diese Abende genieße! Seit fast zehn Jahren treffen wir uns nun in dieser Runde, die u.a. über den Kontakt durch die Kinder und dem Wunsch, ein gemeinsames Straßenfest zu organisieren, entstanden ist. Jedenfalls war es abends so frisch, dass ich das erste Mal eine Jacke (zum Radeln) gebraucht habe. Das scheint wohl wirklich das Ende des Sommers zu sein! Aber kleiner Spoiler: ich bin auch ein sehr großer Herbstfan, deshalb weine ich dem Sommer nur eine kleine Träne nach.

Von Freitag bis Sonntag ging es zu einem ergänzenden Seminar für die Coachingausbildung. Dieses Mal stand die Selbsterfahrung im Fokus, nicht die Vermittlungen von Ausbildungsinhalten. Das Thema: Begegnung mit dem inneren Kind. Wer es noch nicht gelesen haben sollte: Das Buch von Stefanie Stahl Das Kind in dir muss Heimat finden* ist wohl DER Klassiker dazu. Erkenntnisreich, lehrreich, heilsam. Sich, die eigenen Bedürfnisse und die des inneren Kindes zu kennen ist wohl der Schlüssel in der Persönlichkeitsentwicklung.

Beim Spaziergang während der Seminarpause kamen so einige Erkenntnisse. Ich weiß natürlich, dass die Natur ein sehr guter Ort ist, um den Gedanken freien Lauf zu lassen. Dennoch habe ich festgestellt, dass dies in meinem Alltag viel zu kurz kommt und ich mir viel zu wenig Zeit für diese Gedankenspaziergänge nehme.

Am Dienstag war wieder das Treffen unseres Buchclubs. Das neue Buch für September ist: Pause von Lena Kupke.* ich bin schon sehr gespannt darauf, habe schon einiges darüber gelesen und gehört.
Was bleibt!
Annehmen, was war. Aber verändern, was nicht mehr gefällt bzw. glücklich macht ist meine Aufgabe. Und vor der Veränderung steht die Entscheidung, aktiv selbst etwas zu tun und (wenn nötig) in Minischritten zu gehen. Vertrauen darauf, dass am Ende schon alles gut wird. Neue Erkenntnis: das gut muss gar nicht mehr von mir definiert werden. Auch hier darf ich einfach annehmen, dass es einfach das beste Ergebnis wird, vielleicht sogar besser, als ich es für gut erachten würde.
Und was bleibt bei dir?
Ich bin nun sehr gespannt auf deine Gedanken! Schreib sie gerne in die Kommentare – ganz egal, ob du einfach einen Gedanken zu meinem Beitrag dalassen möchtest oder selbst etwas dazu geschrieben hast. Wenn du einen eigenen Beitrag hast, der dazu passt, verlinke ihn gerne. Ich freue mich, wenn wir hier gemeinsam weiterdenken.
Komm‘ gut in die neue Woche!
Deine Petra ♥️
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