Dass ich gerne lese, dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr für meine Bloglesenden sein.
Strukturliebend wie ich bin, führe ich natürlich auch über meine gelesenen Bücher eine Liste (natürlich ☺️). Hierbei ging es mir nie um die Anzahl, sondern vielmehr um eine Übersicht, was ich denn schon gelesen habe. Habe ich doch das ein oder andere Mal das gleiche Buch ausgeliehen, um bei den ersten Seiten festzustellen, dass mir der Inhalt nicht ganz unbekannt ist. Seitdem hilft mir diese Liste ungemein. Es gibt außerdem auch eine Liste mit Want-to-Read Büchern, die laufend (und sogar noch schneller als die der gelesenen Bücher) wächst.
Listenfan der ich bin, kann ich dir also sagen, dass ich 2025 insgesamt 44 Bücher gelesen/gehört habe, über die ich hier heute berichten möchte. Da ich immer wieder nach Buchtipps gefragt werde (was mich sehr freut), ist vielleicht auch für dich etwas dabei.
Von Buchclubs und so viel mehr
Seit diesem Jahr bin ich nun endlich auch Teil eines Buchclubs, was mein Leben sehr bereichert. Dass ich erst 48 Jahre alt werden musste, um dabei zu sein, wundert mich im Nachhinein selbst total. Ich möchte hiermit jede und jeden ermuntern, sich mit anderen Lesebegeisterten auszutauschen, um über Lieblingsbücher zu sprechen. Es ist unglaublich wertvoll, diese Erkenntnisse, Erfahrungen und schönen Lese-Momente miteinander zu teilen. Falls es keinen Buchclub in deiner Nähe geben sollte, dann gründe doch – genau wie ich mit einer lieben Freundin – einfach selbst einen. Du wirst es nicht bereuen, glaub mir. Zudem ist ein Buchclub nur die Basis, um ähnlich gestrickte Büchermenschen kennenzulernen – es geht in unserem dabei inzwischen aber um so viel mehr als „nur“ Bücher.
Beim Überblicken meiner in 2025 gelesenen Bücher ist mir Folgendes aufgefallen:
- Büchertechnisch (und auch sonst) war 2025 ein spannender Mix aus Persönlichkeitsentwicklung, Geldthemen, Gesundheit, Zeitmanagement, Laufen und moderner Gegenwartsliteratur.
- Sachbücher habe ich ausschließlich angehört – und nicht gelesen (das ist in 2026 dann anders).
- Autoren, die ich mag, findet man öfter in meiner Liste, weil ich von Ihnen dann wohl auch weitere Bücher lesen möchte. Was ja irgendwie total logisch ist, wie ich finde.
Manche der gelesenen Bücher habe ich immer wieder empfohlen, manche würde ich (wenn ich viel Zeit hätte), gerne noch einmal lesen, andere würde ich vielleicht nicht noch einmal lesen. Jedoch bereue ich kein einziges Buch davon … Manche Bücher möchte ich etwas ausführlicher vorstellen, andere einfach nur kurz inhaltlich. So ganz wertfrei kann ich allerdings nicht berichten, falls du das suchst, musst du dich vielleicht woanders informieren.
Meine Top Five – Bücher liste ich weiter unten separat auf.
- Somin, Yeon: Jeongmin töpfert das Glück. Mit diesem Buch hat im Januar alles angefangen. Ich fand es sehr berührend geschrieben, hatte danach total Lust, selbst etwas zu töpfern. In diesem Jahr hatte ich bereits einen Keramikmalkurs besucht, in dem ich eine wunderschöne Tasse selbst gestalten durfte. Sie ist seitdem täglicher Begleiter in meinem Alltag. Im Juni erfüllt sich dann dieser Traum vom Töpfern endgültig, da ich ein Geburtstagsgeschenk für einen Töpferkurs erhalten habe. Darüber werde ich sicher noch berichten.
- Pellini, Petra: Der Bademeister ohne Himmel. Die 15-jährige Linda denkt ans Sterben, dabei kommen ihr jedoch Kevin und der Bademeister in die Quere.
- Dr. Greger, Michael: How Not to Diet. Sehr interessantes Buch von Doktor Greger, in dem er über gängige und neue Methoden der Ernährung spricht. Meiner Meinung nach ein Muss für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.
- Randau, Tessa: Mut beginnt im Herzen. Das vierte Buch von Tessa Randau hat mir genauso gut gefallen wie die ersten drei, ich oute mich hiermit als großer Fan der Autorin. In diesem Buch beschreibt sie Panikattacken/Ängste und wie die Protagonistin damit umgeht. Sehr bewegend und gut geschrieben.
- Heidenreich, Elke: Altern. In diesem Buch beschreibt Elke Heidenreich ihre Geschichte über das Älterwerden auf sehr humorvolle, dennoch tiefe Art und Weise. Ich habe für mich einige Erkenntnisse daraus gezogen, ihre Dankbarkeit dem Leben gegenüber spricht mich sehr an und macht Mut, allem entgegen zu treten und auf sich zukommen zu lassen, wie es passiert.
- Mayer, Jeffrey: Zeitmanagement für Dummies. Dieses Buch ist eine wunderbare Zusammenfassung und gibt einen guten Überblick über verschiedene Zeitmanagement-Strategien. Da ich mich seit Jahren mit diesem Thema beschäftige, war jetzt nicht viel Neues für mich dabei.
- Zischke, Vera: Ava liebt noch. Es geht um Ava, dreifache Mama, die zwischen Kindern und Alltag kaum noch „Frau“ ist. Sie geht eine Affäre mit einem deutlich jüngeren Mann ein und findet sich selbst wieder. Und was ist mit ihrer Ehe? Lies selbst! Toll geschrieben, berührend und zart.
- Bambaren, Sergio: Ein Strand für meine Träume. Es geht um das Thema Loslassen, um Träume und das eigene Glück. Was alles scheinbar miteinander zu tun hat.
- Watkins, Light: Lebe leicht. Wer schon Light heißt, ist quasi vorprogrammiert für einen Lebensratgeber zum Thema leichter leben, oder? Leider keine wirklich neuen Erkenntnisse für mich, vielleicht bin ich schon zu lange und tief im Thema.
- Dusse, Karsten: Achtsam morden durch bewusste Ernährung. Der 5. Band des Autors – köstlich und unterhaltsam geschrieben wie alle seine Bücher (übrigens: auch die Netflix-Serien der ersten beiden Bücher sind äußerst sehenswert und mit Tom Schilling super verfilmt). Tatsächlich noch einige Erkenntnisse zum Thema bewusste Ernährung erhalten.
- Freytag, Anne: Lügen, die wir uns erzählen. Die 47-jährige Helene wird von ihrem Mann nach vielen Ehejahren verlassen. Und das, obwohl sie selbst seit Jahren einen anderen Mann liebt. Spannendes Buch über die Identitätsfindung von Frauen. Große Begeisterung von dieser Autorin!
- Harvey, Samantha: Umlaufbahnen. 6 Astronauten schweben durchs All und umkreisen dabei mehrfach die Erde. Wir werden in 6 spannende Geschichten mitgenommen, die, mit Blick von außen auf die Erde, an ganz anderer Bedeutung gewinnen.
- Hicks, Esther und Jerry: Law of Attraction – Geld. Es geht um das Gesetz der Anziehung zum Thema Geld.
- Freytag, Anne: Blaues Wunder. 7 Menschen auf einer Yacht, um den Nachfolger für ein Unternehmen zu finden. Intrigen, Affären, Offenbarungen. Toll geschrieben – ich mag Anne Freytags Schreibstil einfach sehr.
- Duhigg, Charles: Die Macht der Gewohnheit. Wenn man bedenkt, dass über 40% unserer Handlungen aus Gewohnheiten bestehen, sollte man diesen wohl ein besonderes Augenmerk schenken. Das gelingt dem Autor m.E. sehr gut.
- Keegan, Claire: Das dritte Licht. Eine feine Geschichte über ein Mädchen, das von ihren Eltern in eine kinderlose Familie geschickt wird, weil sie es nicht auch noch versorgen können. Es geht um Verlust, Trauer, Zuneigung und Wärme. Starke Sprache, tiefe Bedeutung.
- Köhler, Tanja: Ein Ohrensessel, 12 Fragen und eine Reise zu dir selbst. Eigentlich geht es nur darum, dass ein Platz für einen Ohrensessel gesucht wird. Dabei tauchen 12 Fragen auf, welche die Protagonistin in ihrem Sein und zukünftigem Handeln verwandeln.
- Thomas, Ruth-Maria: Die schönste Version. Jella wächst in der ostdeutschen Provinz auf, verliebt sich in Yannick und erlebt ihre erste große Liebe. Ein zartes und dennoch gewaltiges Buch über toxische Beziehungen, das schwer zum Nachdenken anregt. Einfühlsam geschrieben, aufrüttelnd und ehrlich.
- Henn, Carsten: Der Buchspazierer. Der Buchhändler Carl bringt Bücher persönlich bei seinen zum Teil schrulligen Kunden vorbei. Auf dem Weg lernt er die 9-jährige Schascha kennen, die ihn begleitet. Anfangs wenig begeistert entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden und am Ende fragt man sich, wer hier wen rettet.
- Arenz, Ewald: Zwei Leben. Anfang der 1970-er Jahre in Süddeutschland. Roberta und Wilhelm sind Freunde aus Kindertagen, bis sich eines Tages eine zarte und zugleich tragische Liebe entwickelt. Berührend, nachdenklich, poetisch und einfach wunderschön. Ich mag die Bücher von Ewald Arenz einfach sehr, das hier ist neben Der große Sommer und Die Liebe an miesen Tagen ein absolutes Muss für Arenz-Fans.
- Würger, Takis: Für Polina. Für mich DAS Buch in 2025! Eine bezaubernde Liebesgeschichte um Hannes und Polina, die sich durch tragische Umstände aus den Augen verlieren. Musik, die Hannes komponiert, scheint der einzige Weg, um sie wiederzufinden. Feinfühlig, tief, traurig und einfach wunderschön geschrieben – wenn ich nur ein Buch empfehlen dürfte, dann definitiv dieses hier!
- Noll, Ingrid: Tea Time. Der aus einer Sektlaune heraus gegründete „Club der Spinnerinnen“ gerät in Gefahr, als Nina ihre Handtasche verliert und sie durch Andreas Haase erpresst wird. Witzig, tief, irgendwie verschroben. Ingrid Noll eben.
- Van der Quast, Ernest: Fünf Viertelstunden bis zum Meer. Italien 1945: Ezio verliebt sich und verbringt wunderbare Tage mit Giovanna am Meer. Die beiden verlieren sich aus den Augen und treffen sich 60 Jahre später wieder. Eine Liebesgeschichte, die Ezio auch zu sich selbst führt.
- Fiedler, Mimi: Trinkerbelle. Was für ein bewegendes Buch über Mimi Fiedler, die 30 Jahre lang alkoholsüchtig war. Sie beschreibt ehrlich und schonungslos ihren Alltag als Schauspielerin, Mutter und Trinkerin. Unglaublich, was für ein Aufwand das sein musste, dass es niemand bemerkt hat. Und wie traurig, wie sie selbst jahrelang hinter dieser Fassade versteckt war, immer auf der Lauer, dass es ja niemand entdeckt, wer sie wirklich ist und wie es ihr geht.
- Ufer, Michele: Mentaltraining für Läufer. Selbstcoaching bezogen auf das Laufen. Das Buch war eine super Vorbereitung für meinen Halbmarathon. Interessant, tiefenpsychologisch und mental wertvoll geschrieben.
- Frädrich, Stefan: Günter, der innere Schweinehund wird reich. Stefan Frädrich nimmt uns mittels Günter, dem inneren Schweinehund, mit auf eine Reise zum Sparen, Geld verdienen und Investieren. Er deckt auf, wie wir uns selbst durch Glaubenssätze und Muster sabotieren und wie wir diese verändern können.
- Goggins, David: Can’t Hurt Me. Die Biografie von David Goggins hat mich schwer beeindruckt. Er zeigt auf, wie er es selbst schafft, sich vom übergewichtigen, depressiven und misshandelten Jugendlichen zum Top-Sportler und einer Ikone der US-Army zu entwickeln. Schmerzgrenzen scheint es für ihn nicht zu geben, laut ihm ist alles nur im Kopf – und das kann man überwinden. Beeindruckend, aber auch erschütternd und gefühlt nicht wirklich alltagstauglich. Aber: die Entscheidung beginnt immer im Kopf.
- Schäfer, Bodo: Die Kunst, ihre Zeit zu führen. Bodo Schäfer zeigt auf, dass Zeitmanagement hauptsächlich eine Frage der Priorisierung und der Zielsetzung ist. Vermutlich einer der Klassiker im Zeitmanagement, gefühlt jedoch nichts wirklich Neues für mich dabei gewesen.
- Schäfer, Bodo: In 7 Jahren Ihre erste Million. Bodo Schäfer gibt Tipps zum Schuldenabbau, Vermögensaufbau, Geld verdienen, anlegen und sparen. Ihm selbst ist es gelungen, in 7 Jahren 1 Million (damals noch D-Mark) zu erwirtschaften. Einer der Klassiker zum Thema Finanzen.
- Herrmann, André: Schön war’s, aber nicht nochmal. André Herrmann reist mit seinen sächsischen Eltern ins „gelobte Land“ und berichtet über die Missgeschicke, Unglücke und Begebenheiten vor Ort. Dass die Reise überhaupt stattgefunden hat bzw. durchgezogen werden konnte, grenzt nahezu an ein Wunder (alles, was schiefgehen kann, kam vor!). Großer Tipp: unbedingt als Hörbuch anhören, da der Autor selbst liest und die Eltern im Dialekt imitiert. Köstlich, witzig, manchmal zum Fremdschämen. Ich habe dieses Buch bei meinem Halbmarathon-Training im Wald angehört und mich ganz oft weggeschmissen vor Lachen, was entgegenkommenden Personen sicherlich komisch vorkam. Aber das war’s allemal wert!
- Wahl, Caroline: Die Assistentin. Nach Wahls Bestsellern 22 Bahnen und Windstärke 17, die ich beide verschlungen habe, musste ich unbedingt ihr neues Buch lesen (in diesem Fall hören). Es geht um Charlotte, die eigentlich Musikerin werden wollte und aber dann in einem Münchner Verlag landet, wo sie als Assistentin des Verleger arbeitet. Da Caroline Wahl das Hörbuch selbst gelesen hat, tat ich mich anfangs sehr schwer mit der Stimme und auch der Geschichte. Ich wollte aber dennoch wissen, wie diese unsägliche Leidensgeschichte ausgeht. Toll geschrieben, ich glaube, dass diese Geschichte gar nicht weit hergeholt ist und öfter an der Realität ist, als einem lieb ist. Happy über meinen Job und mein Team!
- Bilkau, Kristine: Halbinsel. Linn kehrt nach einem Zusammenbruch zurück zu ihrer alleinerziehenden Mama auf die Halbinsel, auf der sie aufgewachsen ist. Beim Zusammenleben zeigen sich die lange verborgenen Konflikte wieder und das erst einmal jede zu sich selbst zurückfinden muss. Generationenkonflikte, Selbstfindung und sozialkritische Themen stehen hier im Vordergrund und werden gut beschrieben.
- Stern, Anne: Wenn die Tage länger werden. Die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa verbringt den ersten Sommer ohne ihren Sohn und fragt sich, wer sie eigentlich ist, wenn sie gerade keine Mama ist. Dabei findet sie sich selbst wieder, lernt fremde Menschen kennen und über diese auch ein Stück weit sich selbst – und wer sie in Zukunft sein möchte.
- Sauer, Anne: Im Leben nebenan. Es geht um Toni, von der wir zwei unterschiedlich ablaufende Lebensmöglichkeiten mitbekommen. Einmal als Mama mit ihrer Jugendliebe, zum anderen als unabhängige Frau mit allen Möglichkeiten, die sich bieten können. Zum Teil etwas verwirrend, weil ich oft nicht wusste, in welchem der beiden Leben wir uns gerade befinden. Aber dieses „was wäre, wenn“ ist schon eine interessante Form, Geschichten zu erzählen, was der Autor hervorragend gelingt.
- Engel, Claudia: Her mit dem geilen Leben. Glückscoach Claudia Engel animiert in diesem Buch, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sein eigenes Traumleben zu kreieren. Für mich etwas zu überzogen und alltagsfremd.
- Robbins, Mel: Die Let-Them-Theorie. Mit „lass sie“ gelingt es Mel Robbins, Situationen nicht mehr kontrollieren zu wollen und stattdessen ihr eigenes Leben aktiv zu gestalten. Das alles, indem sie ihre Energie auf ihre eigenen Ziele und ihre Beziehungen richtet und dadurch positiv beeinflusst. Daraus entsteht persönliches Wachstum und Selbstverantwortung. Interessante Theorie, die letztlich dazu befähigt, nicht mehr nur auf andere zu reagieren, sondern selbst zu agieren.
- Dr. Riedel, Matthias: Die Longevity-Food-Formel. Longevity ist in aller Munde – wie passend, dieses Thema bezüglich der Ernährung anzugehen. Der Ernährungs-Doc gibt hierzu Tipps, die vom Fasten, Zuckerverzicht, genügend Eiweiß, Mikrobiom uvm. reichen, um mit kleinen Gewohnheiten das Altern zu verzögern.
- Huber, Christian: Man vergisst nicht, wie man schwimmt. Der 15-jährige Pascal trifft das Zirkusmädchen Jackie und erlebt mit ihr den Sommer seines Lebens. Auch dieses Hörbuch habe ich während der langen Läufe gehört, weshalb ich mich auf jeden einzelnen Lauf gefreut habe, da ich dann erfahren habe, wie es weitergeht. Fantastisch gelesen, tolle Stimme des Sprechers, die eindrucksvoll von den Abenteuern, der ersten Liebe, Unsicherheiten uvm. erzählten. Große Empfehlung! Feine Sprache, berührend, geheimnisvoll.
- Robbins, Mel: Die High-5-Habit-Methode. Mel Robbins beschreibt durch High Fives an sich / mit sich selbst, wie wir dadurch den Glauben, das Vertrauen und die Handlungen selbst positiv beeinflussen und somit einfach alles verändern können.
- Ritter, Marie Luise: Die Suche nach Zuhause. Die Autorin berichtet von ihrem Sommer in Paris und dem Wunsch danach, anzukommen. Ob Paris das Zuhause für immer sein wird? Vielleicht ist das gar nicht wichtig, denn eigentlich gehr es vielmehr darum, bei sich selbst anzukommen, egal, wo man gerade ist oder wohnt. Große Begeisterung von der Autorin (von der ich schon viele Bücher gelesen habe), die gefühlvoll und ehrlich schreibt, womit sie selbst struggled, was sie alles probiert, um bei sich selbst anzukommen.
- Arenz, Ewald: Katzentage. Paula und Peter, Kollegen auf einer gemeinsamen Dienstreise, stranden in Würzburg und verbringen dort gezwungenermaßen ein paar wunderschöne Tage zu zweit. Wie geht es weiter mit dieser Affäre? Unterschiedliche Ansichten zu einer Beziehung werden hier aufgedeckt, eine Katze unterstützt beide bei ihren Wünschen. Tolle Sprache, Figurenfokus, ein gewohnter und guter Arenz-Roman eben.
- Bhatter, Ina: 3 Tage im Schnee. Hannah gönnt sich ein paar Tage im Urlaub und verbringt ihre Zeit mit sich selbst. Dort trifft sie ein kleines Mädchen, durch das sie an alte Wünsche und Träume erinnert wird. Wie möchte sie in Zukunft weiter leben? Diese Frage findet dort eine Antwort.
- Espach, Alison: Wedding People. Phoebe möchte ein paar Tage Urlaub in einem Hotel machen, um sich schließlich dort das Leben zu nehmen. Unerwartet trifft sie auf eine Hochzeitsgesellschaft, lernt die Braut und den Bräutigam kennen und dadurch verändert sich ihrer aller Leben. Witzig, berührend, feinfühlig geht die Autorin auf die großen Lebensfragen ein.
- Dr. Strunz, Ulrich: Das Stress-weg-Buch. Strunz zeigt auf, wie Stress entsteht, wie er dem Körper schadet beziehungsweise nutzt und wie man ihn in positive Energie wandeln kann. Durch die richtige Ernährung, passende Bewegung und Entspannung kann Stress zu Resilienz führen. Meines Erachtens keine allzu großen Erkenntnisse, die nicht schon bekannt wären (vielleicht beschäftige ich mich aber auch schon zu lange mit diesem Thema).
Der Einfachheit halber verlinke ich alle Bücher bei Amazon (falls du über diese Links ein Buch kaufen solltest, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch natürlich keine weiteren beziehungsweise Mehrkosten). Kaufe aber natürlich gerne in dem Buchhandel deiner Wahl, leihe dir das Buch bei Freund:innen oder gehe in die nächste Bibliothek.
Meine Top-Five der gelesenen Bücher
- Würger, Takis: Für Polina
- Zischke, Vera: Ava liebt noch
- Arenz, Ewald: Zwei Leben
- Huber, Christian: Man vergisst nicht, wie man schwimmt
- Heidenreich, Elke: Altern
Was mir meine Bücher 2025 beigebracht haben
- Auf meinen Körper zu hören.
- Geld als Werkzeug für Freiheit zu sehen.
- Jeden Tag ein kleines bisschen zu wachsen.
- Durch Geschichten die Welt besser zu verstehen.
- Ein Leben zu gestalten, das sich wirklich nach meinem anfühlt.
Lesen ist für mich übrigens weit mehr als ein netter Zeitvertreib. Warum Hobbys unser Leben bereichern können, erzähle ich auch in meinem Artikel Eine Ode an das Hobby.
2026 geht es dann bunt weiter, einige Autor:innen findet man auch hier wieder bei meinen gelesenen / gehörten Büchern (hey, ist doch völlig klar, dass man dem Erscheinen dieser dann wild entgegen fiebert, oder?), manch neue Entdeckungen sind ebenfalls dabei.
Jetzt interessiert mich natürlich sehr, ob du vielleicht das ein oder andere Buch davon ebenfalls kennst und ob es dich genauso begeistert hat?!
Lesewütige Grüße
Deine Petra





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